Laerskool Pally Carstens

Laerskool Pally CarstensDie Laerskool Pally Carstens ist eine von zwei Grundschulen in Gochas. Der Kontakt wurde mir über Madaleen vermittelt, unter anderem, weil ich zum Besuch im Juni 2015 gebrauchte Notebooks mitbringen wollte und diese im Kindergarten jetzt noch nicht sinnvoll hätten eingesetzt werden können. Basierend darauf kam die Schule ins Spiel und wurde auch zentral in die Planung für den ersten Besuch aufgenommen. In diese Schule kommen die Kinder ab einem Alter von 5 Jahren und bleiben hier bis sie 14 Jahre alt sind. Die Fördermaßnahmen vom Staat sind hier auch eher sehr überschaubar, so dass hier auch nur die notwendigsten Hilfsmittel für zielgerichteten Unterricht zur Verfügung stehen. Daher unterstützt die Kirche die Schule auch mit Schulmaterialien, vor allem aber monetär für Nahrungsmittel und auch Kleidung für die Kinder. Eine weitere Herausforderung, neben der chronischen Unterversorgung für die vielen Dinge des täglichen Lebens in einer Schule, kommt hier noch erschwerend hinzu, weil neben den vielen Kindern, auch behinderte Kinder integriert werden müssen. Speziell für diese gehandicapten Kinder ist eine besondere Betreuung notwendig, die mit der normalen Unterstützung nicht zu bewerkstelligen ist.
Auch hier ist es mir ein Bedürfnis zu helfen, die Umstände auf ein besseres Niveau zu verbessern, damit lernen Spaß macht, ausreichend Nahrung zur Verfügung steht und wenn möglich Verbesserungen auch im Unterricht erfolgen können. Mit den ersten Spenden von Notebooks und Smartphones konnten schon erste Erfolge generiert werden. Bis zum Besuch gab es in der Schule nur einen sehr alten PC, der sowohl von der Buchhalterin, als auch abwechselnd von allen Lehren genutzt wurde. Eines der gebrauchten Notebooks wurde jetzt nur für die Finanzen abgestellt, so dass die Bearbeiterin mit genügend Zeit und ohne Ablenkung ihren Job erledigen kann. Das andere Notebook wird schon in den Unterricht integriert, in dem darauf Präsentationen, Bilder und Videos zur Unterstützung des Lehrmaterials gezeigt werden. Auch die übergebenen Smartphones dienen schon einem sehr guten Zweck. Zur Zeit werden diese nicht zum Telefonieren, Chatten oder zum Surfen im Internet genutzt, sondern als eine Art Belohnungsystem für die Kindern in den Pausen. Dann werden damit mathematische Aufgaben gelöst, Sprachübersetzungen herausgefunden oder einfach nur eine App zum Puzzeln genutzt.